Barbara Yelin

NEXTCOMIC-Festival

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Barbara Yelin

nextcomic.international
Comic @ LINZ, OÖ Kulturquartier


2 OG // OÖ Kulturquartier // Foyer
11. – 19. März // Mo-So 10-19 Uhr


 

 

Barbara Yelin,

geb. 1977, studierte Illustration an der HAW Hamburg und zeichnet seitdem Comics und Graphic Novels. Darunter sind der international ausgezeichnete Comicroman „Irmina” über eine Mitläuferin im Nationalsozialismus (2014), die Biografie „Dir selbst sei treu“ über die israelische Schauspielerin Channa Maron (2016) oder der Episodencomic „Der Sommer ihres Lebens“, den sie 2017 mit dem Autor Thomas von Steinaecker vorlegte. Neuere Arbeiten sind der Doku-Comic „Unsichtbar“ und die szenischen Illustrationen zu „Dichtung ist Revolution“. Momentan arbeitet sie an einer gezeichneten Biografie der Holocaust-Überlebenden Emmie Arbel.
Barbara Yelin zeichnete Comics für die Frankfurter Rundschau und den Berliner Tagesspiegel, betätigte sich als Workshopleiterin an Orten wie Neu Delhi, Bali, Kairo, Pristina und Tel Aviv und lehrte u.a. an der HbK Saar, der Angewandten Wien, am Grinnell College (USA) und der HFF München. 2015 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur, 2016 den Max und Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comickünstler*in” und 2021 den Ernst-Hoferichter-Preis für Literatur. Barbara Yelin lebt und arbeitet in München.

www.barbarayelin.de


UNSICHTBAR

Ein Doku-Comic. 40 Seiten.
Bericht: Ursula Yelin
Umsetzung und Zeichnung: Barbara Yelin

Die Erlöse des Verkaufs des Comichefts gehen vollständig an den Hilfsverein Aktionsgruppe Nothilfe: www.ag-nothilfe.ch

Den Comic gibt es online lesbar und auf Papier, 40 Seiten, A5 quer, Farbe, klimaneutral gedruckt.
Bestellbar per formloser Mail an: info@barbarayelin.de (D) oder über www.ag-nothilfe.ch (CH). Auch ihn französischer Sprache erhältlich.

 

UNSICHTBAR

Kidane floh vor einem unmenschlichem System aus Eritrea. Seine lebensgefährliche Reise endete in der Schweiz. In einem kleinen Ort im Kanton Bern möchte er Zuflucht finden, Freunde und Arbeit. Zaghaft und mit Unterstützung von Helfenden gelingt es ihm, gegen alle Widerstände auf eine Zukunft zu hoffen. Doch nach Jahren des Wartens wird klar, dass Menschen wie Kidane nicht bleiben dürfen. – Aber sie dürfen auch nicht gehen. Sie werden unsichtbar.

Kidanes Geschichte ist die Geschichte von Vielen. Eine Schweizer Geschichte, aber auch eine europäische Geschichte.