Rudolf Schönwald // OÖ Kulturquartier // 1. OG

NEXTCOMIC-Festival

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Rudolf Schönwald // OÖ Kulturquartier // 1. OG

Wann:
15. März 2019 um 14:00 – 18:00
2019-03-15T14:00:00+01:00
2019-03-15T18:00:00+01:00
Wo:
OÖ Kulturquartier
OK-Platz 1
4020 Linz
Rudolf Schönwald // OÖ Kulturquartier // 1. OG @ OÖ Kulturquartier

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Rudolf Schönwald
Gewölbesaal // OÖ Kulturquartier // 1. OG // OK-Platz 1, 4020 Linz
15. – 23. März 2019
Öffnungszeiten: 15. bis 23. März: 14 – 18 Uhr
Sa. 16. & So. 17. März: 12 – 18 Uhr
Eintritt: frei


NC-Welcome: Do. 14. März, 19:45 Uhr


Rudolf Schönwald
„Odyssee“

Die Arbeiten zur „Odyssee“ fügen sich in Rudolf Schönwalds lebenslange Beschäftigung mit Literatur ein. Die Odyssee, eine der ältesten und einflußreichsten Dichtungen des antiken Griechenlands, schildert die abenteuerliche Irrfahrt des Königs von Ithaka Odysseus und seiner Gefährten nach Ende des trojanischen Krieges auf ihrer Rückkehr nach Hause. „Odyssee“ wurde so zum Synonym für lange, mühselige, mit vielen Gefahren und Abenteuern gespickte Irrfahrten.


Rudolf Schönwald

Rudolf Schönwald wurde in Hamburg als Sohn österreichischer Eltern geboren. Im Alter von zehn Jahren kam er zurück nach Wien, musste im Verlauf des Zweiten Weltkrieges jedoch vor den Nationalsozialisten flüchten. 1945 kam er erneut nach Wien, wo er an der Wiener Akademie der Bildenden Künste Malerei und Grafik bei Joseph Dobrovsky und Christian Ludwig Martin studierte. Neben zahlreichen Personal- und Gruppenausstellungen in Österreich, Deutschland und den USA fertigte der Künstler auch Bühnen- und Kostümentwürfe, keramische Wandbilder an.

Bekanntheit erlangte Schönwald als Zeichner des satirischen Comicstrip „Goks“, der von 1968 bis 1974 im „Neuen Forum“ veröffentlicht wurde. GOKS ist ein Wiener Dialektausdruck für Unsinn, und GOKS als Person ist der Held einer Comic-Serie.

Von 1973 bis 1993 unterrichtete Schönwald an der technischen Hochschule Aachen und lebt seit seiner Emeritierung wieder in Wien. Für sein Werk erhielt er u.a. 1971 den Staatspreis für Grafik und 1976 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst sowie 1998 das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Im Jahr 2012 widmete ihm das Essl Museum in Klosterneuburg eine Personale, in der seine grafische Auseinandersetzung mit aufgelassenen Industriebauten im Zentrum stand.

NC-Welcome: 14.03.2019 19:45