Lohnzeichnergilde // OÖ Kulturquartier // 1. OG

NEXTCOMIC-Festival

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Lohnzeichnergilde // OÖ Kulturquartier // 1. OG

Wann:
15. März 2019 um 10:00 – 19:00
2019-03-15T10:00:00+01:00
2019-03-15T19:00:00+01:00
Wo:
OÖ Kulturquartier
OK-Platz 1
4020 Linz

nextcomic.austria


Lohnzeichnergilde
ooe fotogalerie // OÖ Kulturquartier // 1. OG // OK-Platz 1, 4020 Linz
15. – 23. März 2019
Öffnungszeiten: 10 – 19 Uhr
Eintritt: frei


NC-Welcome: Do. 14. März, 20:35 Uhr


next stop budweis

Neun Künstler und Künstlerinnen der Lohnzeichnergilde OÖ begaben sich im November 2018 gemeinsam auf eine Zugreise von Linz nach Budweis (CZ) und wieder zurück.

Auf der Fahrt wurden Eindrücke gesammelt, es wurde skizziert, gezeichnet und fotografiert und Ideen entwickelt.

Helmut „Dino“ Breneis
Claudia Greiter
Milan Ilic
Ulf Kossak
Judith Köster
Wolfgang Menschhorn
Roland Reznicek
Conny Wolf
Marlene Wagenhofer

www.lohnzeichnergilde.at


Die Partnerstädte Linz & Budweis

Am Zusammenfluss von Moldau und Maltsch in der Region Südböhmen liegt die 100.000 EinwohnerInnen-Stadt Budweis.

Der ursprüngliche Städtepartnerschaftsvertrag mit Linz stammt aus dem Jahre 1987. Nach der Gründung Tschechiens wurde dieser 1994 erneuert. Darüber hinaus besteht zwischen den beiden Städten eine jahrhundertlange historische Verbindung. Von 1832 bis 1872 war auf dieser Strecke die Pferdeeisenbahn in Betrieb. Daneben gab es noch eine wichtige Handelsstraße, die von Linz nach Budweis und weiter führte.


Zugreise Linz – Budweis // Eine Verbindung mit Geschichte

Die zwischen 1827 und 1836 abschnittsweise eröffnete Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden war die zweite öffentliche Eisenbahnlinie auf dem europäischen Festland und diente hauptsächlich dem Transport von Salz aus dem oberösterreichischen Salzkammergut nach Böhmen. Sie wurde in den Jahren 1855 und 1856 zwischen Linz und Gmunden auf Dampfbetrieb umgestellt. Auf der gebirgigen Strecke zwischen Linz und Budweis (České Budějovice) war diese Umstellung aufgrund zu enger Krümmungsradien und zu großer Steigungen nicht möglich. Bis 1873 wurde daher eine Ersatzstrecke mit zumeist anderer Trassenführung zwischen Linz und Budweis errichtet, die den Dampfbetrieb zuließ. Der Pferdebahnbetrieb wurde im Dezember 1872 eingestellt.

Als Nachfolgebahn der Pferdeeisenbahn Linz–Budweis wurde die Summerauer Bahn von der Kaiserin-Elisabeth-Bahn (KEB) errichtet und später von den k.k. österreichischen Staatsbahnen betrieben.
Nachdem die KEB die Österreichische Westbahn errichtet hatte (15. Dezember 1858 Eröffnung Wien – Linz), bemühte sich die Gesellschaft um eine Konzession für eine Eisenbahnstrecke von St. Valentin nach Budweis. Diese wurde der Kaiserin-Elisabeth-Bahn mit der Auflage erteilt, dass mit einer Flügelstrecke Linz an diese Bahnstrecke angebunden werden müsse. Entsprechend dieser Auflagen wurden 1871 die Strecken St. Valentin – Summerau – Budweis und 1872 Linz (Abzw Wächterhaus 850) – Gaisbach-Wartberg errichtet.

Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns im Oktober 1918 ging die Betriebsführung zwischen Summerau und Budweis an die neu gegründeten Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) über.

Nach der Angliederung des Sudetenlandes an Deutschland im Herbst 1938 kam die Strecke zwischen Kaplitz und Summerau zur Deutschen Reichsbahn, Reichsbahndirektion Linz. Zum neuen Grenzbahnhof wurde Kaplitz bestimmt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der folgenden Errichtung des Eisernen Vorhangs kam es zu einem enormen Bedeutungsverlust der Strecke. Der bedeutungslos gewordene Streckenteil Mauthausen – Gaisbach-Wartberg wurde daraufhin am 5. April 1956 von den ÖBB stillgelegt und später abgebaut.

Eine neue Situation entstand erst mit dem politischen Umbruch in der Tschechoslowakei im Jahr 1989. Im Fahrplan 1990/91 fuhren wieder fünf Reisezugpaare über die Staatsgrenze, darunter drei durchgehende Schnellzüge von Prag bzw. Budweis nach Linz.

Heute verkehren die Züge zwischen Linz und Budweis mehrmals täglich, im ein bis zwei Stunden Takt.

NC-Welcome: 14.03.2019 20:35