BIRGIT ZINNER // Lipsis und Limnis

NEXTCOMIC-Festival

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BIRGIT ZINNER // Lipsis und Limnis

Wann:
15. April 2021 um 14:00 – 18:00
2021-04-15T14:00:00+02:00
2021-04-15T18:00:00+02:00
Wo:
OÖ Kulturquartier
OK Platz 1
4020 Linz

nextcomic.art
Art @ LINZ, OÖ Kulturquartier


2 OG // Studiogalerie der KUNSTSAMMLUNG // 9. Feb. – 7. Mai 2021 // Di.-Fr. 14-18 Uhr


Birgit Zinner

„In meiner Malerei stehen streng formale konstrukive Konzepte neben Unbewusstem, körperlichen Erfahrungen und Zufälligem. Dabei steht der Arbeitsprozess im Vordergrund. Die unmittelbare Arbeitsweise mit der Stichsäge erfordert gleichzeitiges Reflektieren und Fabrizieren, ein ständiges Auswählen oder Weglassen, Ergänzen oder Verändern. So zeichne ich mit meiner Säge Bilder, die den Raum durchbrechen. Trotz der komplexen eigenen Formensprache mag die Arbeit spielerisch leicht und lebendig wirken.“


Birgit Zinner

*1963 in Steyr, Österreich
lebt und arbeitet in Wien

1983-1990 Universität für angewandte Kunst Wien
Tapisserie, Malerei und Grafik (bei Grete Rader- Soulek, Ernst Caramelle)
1990 Diplom

Stipendien und Preise:
1992 Kölnstipendium des BmUK
1993 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich
1996 Projektstipendium des BmWVK

Seit 1990 in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten.

www.birgitzinner.com

LIPSIS UND LIMNIS

Birgit Zinners Objekte, ob stehend, hängend („Lipsi“) oder von der Wand ragend („Limni“) sind Kunstwerke, die sich selbst behaupten. Komplex und detailreich, farbenfroh und ansprechend wollen sie mit Besucherinnen und Besuchern in Kontakt treten. Und zeigen immer neue Perspektiven: Beim drum Herumgehen, beim drunter, drauf und dazwischen Schauen.
Die dem Bereich der erweiterten Malerei zuzuordnende raumgreifende Installation besteht aus bemalten auf Metallstangen montierten Holzplatten (MDF) ergänzt mit Materialien wie Holz, Karton, Plastik oder Alublech. In dieser Ausstellung wird zu Objekten aus der „Lipsi“-Serie, die seit 2011 entstehen, die ganz neue Gruppe der „Limnis“ hinzugefügt.
Abstrakt, doch sinnlich konkret weisen die Kunstwerke, wie Edgar Landgraf meint “in ihrer unmittelbaren Gestaltung von Form, Farbe, Kontrast und Raum (…) auf die Medien der sinnlichen Wahrnehmung selbst zurück“*
Wiederholung und Veränderung sind Elemente des künstlerischen Gestaltungsprozesses, Reflexion und Rezeption Teil des Konzepts. Im Versuch Gegensätzliches zu vereinen, Brüche und Irritationen nicht nur zuzulassen, sondern als wichtige Komponenten zu integrieren, entwickelt sich ein dynamisches, vernetztes Gesamtkunstwerk, das es zu erkunden gilt.

*Siehe: Landgraf, Edgar „Das komische Wesen der Kunst“ in: Birgit Zinner, Kunst mit Wesen/ Being with Art, Verlag für moderne Kunst, 2019)

 

 

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